Was kostet ein Website-Relaunch? Budgetfaktoren ehrlich erklärt
Ein Relaunch ist kein neuer Anstrich, sondern ein Neubau samt Umzug
Wer hier jetzt eine konkrete Preisliste für Website-Relaunches erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. Wer dir vorab einen Pauschalpreis nennt, ohne Umfang, Inhalte und Technik zu kennen, muss raten. Aber bei den Kosten sind Überraschungen selten angenehm. Der Aufwand hängt von Umfang, Seitentypen, Inhalten und Technik ab, und davon, wie aufwendig sich Bestehendes ins neue System übertragen lässt. Als grobe Orientierung helfen Erfahrungswerte aus unserer Projektpraxis.
Kurz gesagt: Als Erfahrungswerte gelten ab etwa 10.000 Euro für sehr kleine Portfolio-Websites, ab etwa 15.000 Euro für mittelgroße Websites, etwa mit Blog und Mehrsprachigkeit, und 20.000 Euro und mehr für umfangreiche B2B-Websites. Was dahintersteckt, erklären wir im Folgenden.
Bevor es um Zahlen geht, lohnt sich ein Perspektivwechsel. Viele stellen sich einen Relaunch wie einen frischen Anstrich vor: neues Design drüber, fertig. In der Praxis ist er ein Neubau samt Umzug. Die Möbel (also deine Inhalte) sind schon da, aber sie müssen in ein Haus ziehen, das erst gebaut werden muss. Und im alten Keller liegt manches, von dem niemand mehr weiß, was es ist.
Welche Kosten sind bei einem Website-Relaunch realistisch?
Die folgenden Größenordnungen (Stand: Oktober 2026, jeweils netto) sind Erfahrungswerte, keine Festpreise. Sie zeigen, in welchen Dimensionen sich Projekte bewegen, wenn Konzeption, Design, Entwicklung, Inhalte, Migration, Testing und Veröffentlichung aus einer Hand umgesetzt werden, also als schlüsselfertiges Komplettprojekt.
- Ab etwa 10.000 Euro: realistisch nur für sehr kleine, klar abgegrenzte Portfolio-Websites. Gemeint sind grob eine Startseite und wenige statische Informationsseiten (exkl. Impressum, Datenschutz und AGB). Blog, Produktkatalog, Mehrsprachigkeit und besondere Funktionen sind in dieser Größenordnung nicht vorgesehen.
- Ab etwa 15.000 Euro: eine mittelgroße Website, die schon einiges mitbringen kann, zum Beispiel Mehrsprachigkeit, einen Blog mit mittlerem bis größerem Artikelbestand und rund 20 bis 25 Unterseiten pro Sprache. Komplexe Spezialfunktionen und umfangreiche Individualprogrammierung sind hier meist nicht enthalten.
- 20.000 Euro und mehr: umfangreiche B2B-Websites mit Produkt- und Herstellerkatalog, Newsbereich, Pressebereich, Seminarterminen, Wissensbereich und Servicebereich. Hier ist diese Marke schnell erreicht.
Diese Spannen sind keine Preisliste. Zwei Websites mit gleich vielen Seiten können sich im Aufwand erheblich unterscheiden. Warum das so ist, klären die nächsten Abschnitte.
Warum ein Relaunch nicht automatisch günstiger ist als eine neue Website
Ein Relaunch ist nicht automatisch günstiger als eine neue Website. Einige Inhalte sind zwar vorhanden und müssen nicht komplett neu erstellt werden. Dafür muss das vorhandene Material in eine neue Struktur, ein neues Design und oft auch in ein neues technisches System überführt werden.
Bestehende Texte und Bilder sind also kein fertiger Baustein. Sie müssen geprüft, sortiert, angepasst und im neuen Layout erneut gesetzt werden. Dazu kommen Aufgaben, die es bei einer komplett neuen Website nicht gibt: Migration, technische Altlasten und der Übergang vom alten zum neuen System, ohne dass die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen verloren geht.
Der wichtigste Kostentreiber: Seitentypen statt Seitenanzahl
Die Zahl der Unterseiten sagt erstaunlich wenig über den Aufwand aus. Entscheidend ist, wie viele unterschiedliche Seitentypen und Layoutvarianten deine Website braucht. Einen Seitentyp gestaltest und entwickelst du einmal sauber. Danach lassen sich weitere Inhalte dieses Typs deutlich effizienter umsetzen.
Typische Seitentypen auf einer B2B-Website sind:
- Startseite (fast immer ein individueller Sonderfall)
- Leistungs- oder Produktseiten
- Über-uns-Bereich und Kontaktseite
- Karriereseiten
- Referenzseiten und Blogartikel
- Pressebereich, Wissensbereich und Serviceseiten
- Downloadbereiche
- dynamische Produkt- oder Herstellerarchive
Jeder zusätzliche Typ bringt Aufwand in Design, Entwicklung, Content Building, Abstimmung und Testing. Dasselbe gilt für Sonderfälle und individuelle Komponenten.
Warum 500 Produkte nicht automatisch teurer sind als 50 Einzelseiten
Dynamische Inhalte können trotz großer Datenmengen effizient sein, wenn sie auf einem gemeinsamen Template (einer Vorlage) basieren. Ein Produktarchiv mit vielen Produkten ist nicht automatisch teurer als gleich viele individuell gestaltete statische Seiten. Anspruchsvoll ist dagegen die individuelle Programmierung und Integration des Systems, etwa bei Filtern, Datenimport oder Schnittstellen. Die Menge ist selten das Problem, die Komplexität schon.
Wohin das Budget tatsächlich fließt
Aus unserer Praxis sind die sechs größten Aufwandsblöcke meistens diese: Webdesign, Webentwicklung, Konzeption, Content Management, Content Building und die Migration bestehender Inhalte. Testing und Veröffentlichung gehören ebenfalls zum Projekt, fallen aber vom Umfang her nicht in diese Liga. Drei der sechs Blöcke werden besonders oft unterschätzt.
Webdesign: mehr als ein schöner Anstrich
Webdesign übersetzt dein Corporate Design in ein digitales visuelles System. Dazu gehören Typografie, Schriftgrößen und Überschriftenhierarchie, Farben und Subfarben, Abstände, Formensprache und responsive Varianten für unterschiedliche Bildschirmgrößen. Außerdem geht es um Bedienbarkeit und darum, dass der professionelle Außeneindruck deines Unternehmens online erhalten bleibt.
Wie aus diesen Anforderungen ein visuelles und technisches System entsteht, zeigen wir im Artikel So entwickeln wir deine maßgeschneiderte Business-Website.
Für all das reichen ein Logo und eine einzelne Unternehmensfarbe oft nicht aus. In vielen kleinen und mittleren Unternehmen ist das Corporate Design über Jahre gewachsen und nie sauber dokumentiert worden. Manchmal existiert nur ein Logo, das irgendwann informell entstanden ist.
Dann sind vor dem Website-Projekt Fragen zu klären, die sich nicht einfach nebenbei entscheiden lassen:
- Welche Schriftarten gehören zur Marke, und welche eignet sich für Fließtext?
- Welche Farben gibt es neben der Hauptfarbe, und welche Kontraste sind nötig?
- Welche Bild-, Formen- und Symbolsprache soll die Website verwenden?
- Wie wird die Marke auf Smartphone, Tablet und Desktop umgesetzt?
Das gehört an den Anfang, strukturiert und vor dem Projektstart. Fehlt die Grundlage, geraten Gestaltungsentscheidungen mitten in die Konzeption oder Umsetzung. Das kostet Zeit, kann das Projekt verteuern und führt leicht zu uneinheitlichen Ergebnissen.
Ist dafür wenig Budget vorhanden, bieten wir den Logo & Corporate Design Starter an. Er definiert zumindest die Aspekte des Corporate Designs, die für ein Webdesign essenziell sind. Dabei bleibt vieles bewusst außen vor, was ein vollständiges Corporate Design ausmachen würde. Der Starter ist also ein guter Anfang, aber kein Ersatz für die ganze Markenarbeit.
Content Management und Content Building: die unterschätzten Zwillinge
Bei der Inhaltsarbeit unterscheiden wir zwei Schritte, die beide Zeit kosten:
- Content Management ist die inhaltliche Aufbereitung: Inhalte werden gesammelt, sortiert, den Unterseiten zugeordnet, formatiert und strukturiert.
- Content Building ist das eigentliche Einpflegen ins CMS (Content-Management-System): Überschriften, Bilder, Layout, anschließend Prüfung und Korrektur.
Beide werden gerne unterschätzt. Offen gesagt: Auch Agenturen unterschätzen den Aufwand teilweise gern, uns ist das auch schon passiert.
Nach unserer Erfahrung ist die Inhaltsarbeit bei zehn bis 15 Seiten noch überschaubar, aber schnell ein bis zwei Tage Arbeit. Bei 50 Seiten steigt sie entsprechend deutlich.
Ein großes Blogarchiv ist ein eigenes Thema. 50 bis 100 Artikel verursachen erheblichen Übertragungsaufwand. Mehrere hundert Artikel können zu einem eigenen Migrationsprojekt werden, besonders wenn sie in ein anderes CMS wandern. Bekommen alte Beiträge zusätzlich ein neues Artikeldesign, muss jeder einzelne erneut angepasst werden. Das steht oft in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen.
So machst du es pragmatisch: Das neue Design greift ohnehin bei Header und Footer, und du ergänzt gegebenenfalls einen festen, neuen Bereich unter jedem Artikel. Der eigentliche Artikel bleibt in einem weitgehend erhaltenen Layout. Alternativ können Skripte bei der Migration helfen. Auch die müssen entwickelt, getestet und die Ergebnisse geprüft werden, es ist also kein Nulltarif. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel weiter unten.
Weitere Faktoren, die den Aufwand deutlich verändern
Mehrsprachigkeit
Mehrsprachigkeit ist mehr als Übersetzen. Jede Sprachversion muss aufgebaut, formatiert, geprüft und veröffentlicht werden. Der Aufwand wächst mit der Anzahl der Sprachen, der Seiten und dem Umfang von Blog- und Produktinhalten. Dazu kommen unterschiedliche Sprachstrukturen sowie Übersetzungs- und Korrekturschleifen.
Technische Altlasten
Altlasten sind der Posten, der sich am schlechtesten vorab beziffern lässt. Typische Kandidaten sind:
- veraltete oder verwaiste Plugins und Erweiterungen
- nicht mehr gepflegte Themes
- individuelle Erweiterungen und alte Sonderprogrammierungen
- fehlende Dokumentation
- individuelle Datenstrukturen
- nicht mehr verfügbare Migrationspfade
Gibt es aktuelle Versionen von Themes und Plugins, die du weiterverwenden kannst, spart das oft Aufwand. Funktioniert ein Plugin oder Theme nicht mehr, braucht es eine Alternative, und Inhalte oder Funktionen müssen teilweise individuell oder manuell migriert werden. Standardsoftware lässt sich in unserer Erfahrung meist gut einschätzen, weil sie aus anderen Projekten bekannt ist. Individuelle Altprogrammierungen zeigen ihren vollen Aufwand oft erst bei der tatsächlichen Migration.
SEO bei der Migration: Basis gehört dazu, Strategie kostet extra
Die Basis-SEO-Arbeiten sind bei uns Teil jedes Relaunchs. Dazu gehören:
- alte URLs und Inhalte erfassen
- alte und neue Seitenstruktur abgleichen
- notwendige Weiterleitungen (automatische Umleitung alter Adressen auf die neuen) festlegen und einrichten
- wichtige Funktionen und Formulare prüfen
- technische Abhängigkeiten prüfen
- nach dem Launch kontrollieren, ob Fehler auftreten
Das ist ein Aufwandsposten, aber kein besonders großer Kostentreiber. Die Seitenstruktur selbst gehört ohnehin zur Konzeption: Sie wird zuerst aus Nutzer- und Unternehmenssicht logisch aufgebaut.
Deutlich aufwendiger wird es, wenn zusätzlich eine umfassende SEO-Strategie umgesetzt werden soll. Beispiele sind eine neue Keyword-Strategie, die umfassende Überarbeitung oder SEO-optimierte Neutextung von Inhalten, zusätzliche Landingpages oder eine detaillierte Wettbewerbs- und Suchanalyse. Das ist sinnvoll, aber ein eigener Leistungsblock.
Praxisbeispiel: Relaunch einer zweisprachigen Beratungswebsite
Ein konkretes Projekt macht die Größenordnungen greifbarer. Wir haben für ein B2B-Beratungsunternehmen aus dem italienischen Alpenraum einen Relaunch umgesetzt, ein Projekt, das vollständig remote und über Landesgrenzen hinweg lief. Das Projektvolumen lag bei etwa 15.000 Euro.
Das Projekt steht beispielhaft für viele Relaunches, auch in anderen Branchen und im technischen und industriellen Umfeld: Sprachen, Inhaltsbestand, Technik und Datenschutz sind überall die Stellschrauben, an denen der Aufwand entsteht.
Das steckte im Projekt:
- zweisprachige Website: rund 22 Unterseiten plus Startseite, auf Deutsch und auf Italienisch
- größerer Blog: rund 300 Artikel auf Deutsch und knapp 30 auf Italienisch
- Blogarchiv pragmatisch übernommen: Layout der Artikel und Bilder blieben im Wesentlichen gleich. Das neu entwickelte Relaunch-Template bestimmt aber, wie Überschriften, Unterüberschriften, Aufzählungen und Fließtext aussehen.
- Newsletter-Darstellung neu gedacht und auf Conversion ausgerichtet, also darauf, dass sich möglichst viele Leser:innen anmelden, unter anderem mit einem festen Anmeldebereich unter jedem Artikel
- Upgrade des CMS Contao von Version 4.13 auf 5.3, ein Major-Upgrade (großer Versionssprung)
- Datenschutz aktualisiert: Datenschutzerklärung, Impressum, Konfiguration und Cookie-Banner wurden überarbeitet
- responsives Hero-Video (Video im oberen Seitenbereich) ohne eigene Videoproduktion, dazu ein individuell entwickeltes Content-Element, das datensparsam für die Nutzer:innen arbeitet, hilfreich bei mobiler Nutzung
- keine besonderen komplexen Funktionen
- kleine Schulung zur Bedienung des CMS
Hätten wir jeden der rund 300 Artikel einzeln neu gestaltet, wäre der Aufwand deutlich höher gewesen. Zwei Sprachen, ein großes Blogarchiv, ein neues Design und ein Major-Upgrade stecken außerdem voller Arbeit, die man der fertigen Seite nicht ansieht. Dass das CMS blieb, ist übrigens kein Rabatt: Auch ein Major-Upgrade ist ein großer Sprung, bei dem oft Erweiterungen nicht mehr mitkommen. Ein CMS-Wechsel wäre meist noch aufwendiger, weil dann vieles neu entsteht, was sich sonst übernehmen lässt.
Warum Angebot und Endpreis auseinanderlaufen können
Wenn sich der Preis später ändert, war eine seriöse Aufwandsschätzung nicht automatisch ungenau. Meistens verändert sich der Projektumfang. Dafür gibt es mehrere Ursachen, die oft auf Kundenseite liegen. Aber auch auf Agenturseite kann es Probleme geben.
Auf Kundenseite
Mehraufwand entsteht vor allem durch verspätete oder unklare Materialien, uneinheitliche Dateiformate, Inhalte ohne eindeutige Zuordnung, zusätzliche Abstimmungsschleifen, nachträglich geänderte Entscheidungen und neue Anforderungen mitten im Projekt.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kunde lieferte finale Texte als Word-Dokument. Am nächsten Tag kam eine zweite Version, am Tag darauf eine dritte. Wir steckten bereits im Content Building. Die Dokumente enthielten keinen Hinweis, was sich geändert hatte, teilweise unterschieden sich nur zwei oder drei Wörter. Also mussten wir Dokumente vergleichen oder nachfragen. Der Aufwand stand in keinem Verhältnis zur eigentlichen Änderung.
Auf Agenturseite
Individuelle technische Altlasten lassen sich vorab nur einschätzen. Eine vollständige Analyse des alten Codes wäre selbst sehr teuer. Bei nicht dokumentierten Sonderlösungen zeigt sich der wahre Aufwand deshalb manchmal erst während der Migration.
Zusätzliche Wünsche, die später entstehen, sind keine Ungenauigkeit des Angebots, sondern neuer Projektumfang. Sie werden entsprechend behandelt.
So hältst du deinen Relaunch planbar
Du und dein Team können viel dazu beitragen, dass ein Projekt im Budget bleibt. Das sind die wirksamsten Hebel:
- Kläre Ziele, Zielgruppen und Umfang vor dem Projektstart.
- Benenne eine verantwortliche Ansprechperson, die im Projekt entscheiden darf.
- Lass Inhalte früh sammeln, sortieren und den Unterseiten der Website zuordnen.
- Stelle Texte, Bilder, Videos und Übersetzungen rechtzeitig und eindeutig benannt bereit.
- Gib Feedback gesammelt statt in vielen Einzelversionen.
- Triff Entscheidungen verbindlich und kommuniziere neue Anforderungen früh.
- Vertraue deinem erfahrenen Profi und erzwinge keine Sonderwege ohne Grund.
Dahinter steckt eine einfache Erfahrung: Aufwand folgt dem Energieerhaltungssatz: Er geht nicht verloren, er wechselt nur den Schreibtisch. Was du dir sparst, landet meistens bei der Agentur.
Woran du ein seriöses Relaunch-Angebot erkennst
Ein seriöses Angebot macht sichtbar, wofür du bezahlst, und wofür nicht. Das ist unsere Praxiseinschätzung, kein Normkatalog. Diese fünf Bereiche sollten erkennbar sein:
- Umfang und Abgrenzung: Welche Seitentypen und welcher ungefähre Seitenumfang sind enthalten? Und ebenso wichtig: Was ist ausdrücklich nicht enthalten? Klare Nicht-Leistungen sind ein gutes Zeichen.
- Annahmen und Mitwirkung: Wer liefert Texte, Bilder, Videos und Übersetzungen? Wer übernimmt Content Management und Content Building?
- Technik und Migration: CMS, eingesetzte Software und Erweiterungen, Integrationen, individuelle Funktionen, Migration der Inhalte, Weiterleitungen, Testing und Veröffentlichung.
- Ablauf und Änderungen: Zeitplan, Zahlungsplan, Anzahl der Feedbackrunden und der Umgang mit Änderungswünschen und Zusatzaufwand.
- Nach dem Launch: Schulung, Wartung und Betreuung, laufende Kosten wie Hosting oder Lizenzen sowie Nutzungsrechte, etwa an Schriften, Bildern und Software.
Misstrauisch solltest du bei Preisen werden, die auffallend günstig sind und nicht aufschlüsseln, welche Leistungen sie tatsächlich enthalten. Ein niedriger Preis ist nicht automatisch unseriös. Unklar wird es, wenn nicht erkennbar ist, was dahintersteckt. Nach diesem Artikel weißt du: Für einen professionellen Relaunch, der auch dein Corporate Design berücksichtigt, ist einiges zu tun. Fehlt diese Arbeit im Angebot, fehlt sie nicht im Projekt. Sie taucht dann später auf, als Nachtrag oder als Qualitätsproblem.
Wie ein belastbares Angebot entsteht
Wir erstellen ein belastbares, größtenteils als Festpreis kalkuliertes Angebot erst nach einem Anforderungsworkshop. Er dauert etwa anderthalb Stunden und findet gemeinsam mit Designer, Techniker und den Projektverantwortlichen aus deinem Unternehmen statt, je nach Betrieb zum Beispiel aus Marketing oder Geschäftsführung. Wir klären Projektziele, Umfang, Seitentypen, Inhalte, Funktionen, CMS, technische Voraussetzungen und besondere Anforderungen. Danach lässt sich der Aufwand deutlich seriöser einschätzen als aus einer Anfrage per Formular. Wird das Projekt beauftragt, verrechnen wir den Workshop mit dem Projektpreis.
Wie der Weg danach aussieht, erklärt unser Artikel So entwickeln wir deine maßgeschneiderte Business-Website. Und welche Fragen sich vor dem Start lohnen, beantwortet Website Relaunch im Maschinenbau.
Häufige Fragen zu Website-Relaunch-Kosten
Ist ein Relaunch günstiger als eine neue Website?
Nicht automatisch. Bestehende Inhalte können Aufwand sparen. Ihre Prüfung, Anpassung und Übertragung in eine neue Struktur, ein neues Design und ein neues technisches System verursachen jedoch ebenfalls Arbeit.
Warum kann ein Relaunch-Angebot später teurer werden?
Meistens verändert sich der Projektumfang, zum Beispiel durch neue Anforderungen, verspätete Inhalte oder zusätzliche Abstimmungen. Auch technische Altlasten können erst während der Migration vollständig sichtbar werden.
Wie lassen sich Relaunch-Kosten besser planen?
Je früher Umfang, Inhalte, Verantwortlichkeiten und technische Voraussetzungen geklärt sind, desto belastbarer lässt sich der Aufwand kalkulieren. Ein Anforderungsworkshop schafft dafür eine gemeinsame Grundlage.
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